Mit Bewegung gegen Rheuma


Mehr Bewegung, weniger Medikamente
Mit Bewegung gegen Rheuma

Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen lindert regelmäßige Bewegung nachweislich die Beschwerden. Jedoch verordnen Ärzte immer seltener eine Bewegungstherapie. Betroffene Patienten sollten deshalb selbstständig mehr Sport und Bewegung in ihren Alltag integrieren. Dazu raten die Rheumatologen des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh).

Weniger Entzündungsmarker im Blut

Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis (RA) und Spondyloarthritiden sollte Bewegungstherapie ein fester Bestandteil der Behandlung sein. Jedoch erhalten sie nur etwa zwanzig Prozent der RA-Patienten auf Verordnung. Für alle anderen gilt: selbst aktiv werden und mehr Bewegung in den Alltag integrieren. „Bewegung ist bei der Behandlung von Rheuma weiterhin wichtig. Die damit erzielbaren Effekte sind auch auf molekularer Ebene längst erwiesen: Bewegungstherapie, zum Beispiel in Verbindung mit Wärmetherapie und Ganzkörperhyperthermie, kann die Entzündungsprozesse bei rheumatischen Erkrankungen nachweislich günstig beeinflussen und den Spiegel an Entzündungsfaktoren senken", erläutert Frau Dr. Zinke, Vorstandsmitglied des BDRh und praktizierende Rheumatologin in Berlin.

Den Schmerz wegtrainieren

Bei einigen rheumatischen Erkrankungen ist es erwiesen, dass durch eine intensivierte Bewegungstherapie die Menge der einzunehmenden Rheumamedikamente (Biologika) reduziert werden kann. Studien zufolge lindern bereits drei halbstündige Übungseinheiten pro Woche über vier Monate hinweg die Schmerzen und Symptome nachweislich. Auch die Menge an Schmerzmitteln kann durch regelmäßige Bewegung gesenkt werden. „Eine multimodale Therapie, die Bewegungstherapie mit einschließt, kann dazu beitragen, Biologika einzusparen und damit auch die Kosten für die Behandlung erheblich zu senken", betont Frau Dr. Zinke. „Außerdem wird das Risiko für medikamentöse Langzeitnebenwirkungen gesenkt."

Um am Ball zu bleiben, sollte jeder Betroffene eine Sportart wählen, die ihm Spaß macht. Besonders gelenkschonende Sportarten sind etwa Fahrradfahren oder Schwimmen.

Unsere starken Partner



News

So schluckt das Baby seine Arznei
Baby bekommt Flüssigkeit mit  einer nadellosen Spritze eingegeben. So kann man Arzneimittel exakt dosieren.

Spritze statt Löffel

Der Geschmack ist oft übel, die Dosierung knifflig — Kleinkindern und Babys Medikamente zu verabreichen, ist gar nicht so einfach. Folgende Tipps machen es Kindern und Eltern leichter.   mehr

7 Tipps fürs sichere Grillen
Kleines Mädchen steht mit einem Maiskolben in der Hand im sicheren Abstand vor einem Grill.

Kinder besonders gefährdet

Sobald die ersten Sonnenstrahlen Garten, Terrasse oder Balkon wärmen, geht es für Viele mit dem Grillvergnügen los. Doch der Freizeitspaß kann gefährlich werden- vor allem für Kinder. Wer sich an unsere Tipps für sicheres Grillen hält, beugt Unfällen vor.   mehr

Krafttraining mit wenig Zeit
Krafttraining mit wenig Zeit

Kurzes Training, viel Effekt

Krafttraining ist nicht nur was für junge Menschen - auch im höheren Lebensalter ist das Training gut für die Gesundheit. Doch was tun, wenn die Zeit knapp ist?    mehr

Zähneknirschen bei Kindern
Zähneknirschen bei Kindern

Meist harmlos, manchmal ein Warnsignal

Viele Eltern erschrecken, wenn ihr Kind nachts mit den Zähnen knirscht. Die gute Nachricht: Häufig ist Bruxismus im Kindesalter vorübergehend und muss nicht behandelt werden. Wichtig ist, mögliche Auslöser zu erkennen. Und die haben meist nichts mit den Zähnen zu tun.   mehr

Schlaf schützt das Gehirn
Schlaf schützt das Gehirn

Lernen und Gedächtnis verbessern

Wer regelmäßig gut schläft, tut mehr für seine Gesundheit als viele denken. Erholsamer Schlaf stärkt das Gedächtnis, verbessert das Lernen und könnte sogar das Risiko für Alzheimer senken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Adler-Apotheke
Inhaber David Ehrhard, Karl Armin Ehrhard
Telefon 06708/6 38 80
Fax 06708/63 88 19
E-Mail info@adler-bme.de